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Ist das mit dem Laser nicht gefährlich ?

Ernstzunehmende Anbieter werden nur Systeme der Laserklasse 1 oder 1M anbieten. Diese Laserklassen kennzeichnen Systeme, deren austretende Laserstrahlen für das blosse Auge ungefährlich sind und daher keine zusätzlichen und aufwendigen Sicherheitsmassnahmen bedürfen. Derartige, zum Teil finanziell aufwendige Sicherheitsmassnahmen können sein: Gewährleistung der vollen Zugangskontrolle zum Gerät, Notschalter, das Bestellen und Schulen eines Laserschutzbeauftragten und vieles mehr. Um diesen zusätzlichen Aufwänden zu entgehen, sollten sich Anwender unbedingt für Systeme der Laserklasse 1 oder 1M entscheiden !

Was passiert, wenn ein Vogel durch den Strahl fliegt ?

Dem Vogel wird natürlich nichts passieren. Der Strahl selbst würde jedoch kurzzeitig unterbrochen, welches für die meisten Anwendungen unkritisch ist. Das oft verwendete Ethernetprotokoll wird für die schnelle Wiederherstellung der Verbindung sorgen. Bei Mehrstrahlsystemen gibt es in der Regel keine  Störung, da ein Strahl immer ununterbrochen bleiben würde (Diversity).


Was machen die Systeme bei Regen, Schnee oder Nebel ?

Diese Witterungeinflüsse dämpfen das Signal. Gut kalkulierte Links werden bei Regen und Schnee nicht ausfallen. Auch mittelstarker Nebel kann mit Links, die mit einer guten Fademargin kalkuliert wurden überwunden werden. Damit wird klar, dass die Verfügbarkeit immer auch eine Funktion der zu überbrückenden Entfernung ist. Starker Nebel wird jedoch in der Regel zu einer Unterbrechung der Verbindung führen. Sollte dies für die Anwendung inakzeptabel sein, sind BackUP-Szenarien anzuraten. Die BackUP-Verbindungen werden in aller Regel mit geringeren Datenübertragungsraten arbeiten. Eine Verkehrspriorisierung wird dabei gut Dienste leisten. Als BackUP-Verbindungen können genutzt werden: Festverbindungen, ISDN-Wählverbindungen (hier bestellen), Richtfunk-Verbindungen oder VPN-Verbindungen über Breitband-Internet-Anschlüsse (DSL).


Warum sollten diese Systeme ausgerechnet für Carrier, also die Telecoms interessant sein ?

Die Telecoms dieser Welt machen Ihr Geschäft in erster Linie über den Verkauf von Services. Da diese Services in der Regel an physikalische Verbindungen gebunden sind, ist der Verkauf von Services also vom Vorhandensein und der Kostenakzeptanz bei den Nutzern abhängig. Sowohl kostenseitig als auch in der Bereitstellungszeit von Verbindungen spielt FSO seine Stärken aus. Ob im Enterprise-Markt oder für die Mobilfunkwelt spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
FSO kann auch die Basis für ganz neue Services bieten - Die Hersteller reden diesbezüglich gern mit den Porductmanagern der Carrier.



Welches sind die Vorteile von FSO, verglichen zu (Mikrowellen-)Richtfunk ?

Die wesentlichen Vorteile sind:

  • Sehr schneller Aufbau
  • Lizenzfrei
  • Hohe Bitraten zu gringem Preis
  • Keine Fresnel-Zone notwendig
  • Geringerer Einfluss von Regen und Schnee auf die Übertragung
  • Full-Duplex Übertragung
  • Protokolltransparenz
  • Keine Interferenzprobleme
  • Günstigeres EMV/EMVU - Verhalten

Bücher zum Thema RichtfunkNatürlich hat auch Mikrowellenrichtfunk Stärken, die in professionellen Lösungen nicht selten größere Entfernungen unterstützen und einer geringeren Dämpfung bei Nebel aufweisen. 
Beide wireless Technologien haben den gemeinsamen Vorteil im Vergleich zu Glasfaserkabel, dass die Investition nicht in die Erde vergraben wird, also bei Bedarf auch anderweitig genutzt werden kann (z.B. bei Umzug oder als Disaster Recovery Lösung), dabei ist die Flexibilität lizenzfreier optical wireless Lösungen hervorzuheben.

 
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